Flüssig ist nicht gleich richtig. Eine Übersetzung kann hervorragend formuliert sein und trotzdem Fehler enthalten, die dem Kunden, einem Audit oder der Trados-Verifizierung auffallen. Die meisten davon sind mechanischer Natur — und die findet eine regelbasierte QA schneller und zuverlässiger als ein müdes Auge. Das sind die zehn Fehler, die uns am häufigsten begegnen; alle erkennt die QA-Prüfung auf translator.linigu.com.
1. Unterschiedliche Satzzeichen am Ende
Endet der Ausgangstext mit einem Fragezeichen und der Zieltext mit einem Punkt, ändert sich die Aussage. Die Prüfung vergleicht das letzte Satzzeichen beider Segmente und kennt Entsprechungen wie den ideografischen Punkt, das arabische oder das griechische Fragezeichen.

2. Tag-Fehler
Ein fehlendes Fett- oder Link-Tag, ein überzähliges Tag oder falsch verschachtelte Tags können die Formatierung zerstören oder eine Datei unbrauchbar machen. Die Prüfung vergleicht die Tags von Ausgangs- und Zieltext und zeigt im Segment genau, welches fehlt.

3. Verbotene Begriffe und 4. nicht verwendete freigegebene Begriffe
Ist ein Begriff in der Termbank als verboten oder veraltet markiert, ist seine Verwendung ein Fehler; die Prüfung meldet ihn und nennt die freigegebene Alternative. Umgekehrt kommt ein Ausgangsbegriff vor, aber keine seiner freigegebenen Übersetzungen; das wird als Warnung gemeldet, weil der Begriff gebeugt sein kann. Beide Prüfungen funktionieren mit Termbanken im Format SDLTB, TBX, XLSX und CSV.

5. Gleicher Ausgangstext, unterschiedliche Übersetzung, und 6. Abweichungen vom TM
„Save file“ einmal als Datei speichern und einmal als Datei sichern zu übersetzen, verwirrt die Nutzer. Die Prüfung gruppiert identische Ausgangstexte über alle Dokumente hinweg und markiert den Ausreißer. Außerdem vergleicht sie exakte Treffer mit Ihrem Translation Memory und meldet Übersetzungen, die von jedem TM-Eintrag abweichen. Auch der umgekehrte Fall wird erkannt: eine Übersetzung für zwei verschiedene Ausgangstexte.

7. Fehlende geschützte Leerzeichen
Ein Zeilenumbruch zwischen „25“ und „Nm“ wirkt nachlässig. Steht im Ausgangstext ein geschütztes Leerzeichen und im Zieltext ein normales, wird das markiert — das Zeichen erscheint als sichtbares Symbol, sodass Sie den Unterschied sehen. Bei französischen Zieltexten werden zusätzlich die Abstandsregeln vor ? ! : und ; geprüft.

8. Zahlen und 9. Platzhalter, URLs und E-Mail-Adressen
Eine verschwundene Zahl oder eine URL, die von .com zu .de geworden ist, möchte niemand erklären müssen. Die Prüfung vergleicht Zahlen unabhängig von Dezimal- und Tausendertrennzeichen und Variablen wie %s oder {0}, Webadressen und E-Mail-Adressen exakt.

10. Doppelte Leerzeichen und unsichtbare Zeichen
Doppelte Leerzeichen, ein führendes oder abschließendes Leerzeichen, das im Ausgangstext fehlt, weiche Trennstriche, Zeichen ohne Breite und Ersatzzeichen durch Kodierungsprobleme sind in den meisten Editoren unsichtbar, im Ergebnis aber sichtbar.
QA zum festen Bestandteil jeder Lieferung machen
Lassen Sie die Prüfung vor dem Versand über das Rückgabepaket laufen, wählen Sie die zu den Vorgaben Ihres Kunden passenden Prüfungen aus und exportieren Sie das Ergebnis für Ihr Lektorat nach Excel. Auch leere Zielsegmente und Ziele, die dem Ausgangstext entsprechen, werden gemeldet, damit nichts halb übersetzt durchrutscht.
Bereit zum Ausprobieren? Öffnen Sie die QA-Prüfung — sie arbeitet regelbasiert, es wird nichts an eine KI gesendet. Neu dabei? Beginnen Sie mit SDLXLIFF und Rückgabepakete online prüfen.